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Allgemeines zu Algen- und Pilzbefall an Fassaden
Algen folgen den Gesetzen der Natur, wenn sie auf Fassadenflächen FUSS fassen und sich ausbreiten.
Sie können selbst auf nährstoffarmen Oberflächen wachsen und dadurch Wegbereiter für weitere Lebensformen werden. Unter bestimmten Voraussetzungen können Algen auch die Fassaden von Gebäuden besiedeln.
Sanierungsmöglichkeiten bei Algen- und Pilzbefall an Fassaden
Die Sanierungsmöglichkeiten sind begrenzt. Man wird wegen einem Algenbefall nicht einen nahe gelegenen Wald abholzen, einen Bach trocken legen oder die Wärmedämmung der Außenwand reduzieren.
Die wichtigste Möglichkeit einer Sanierung besteht darin, die Fassadenoberfläche "trocken zu legen" und damit den Algen die Lebensgrundlage zu entziehen. Hierzu hat sich in verschiedenen Fällen das folgende Vorgehen bewährt:
Vorbehandlung der veralgten Fassadenflächen mit einem Algizid, Entfernen des Algenbewuchses (Vorsicht bei Reinigung mit Hochdruckwasserstrahl), algizider
Zwischenanstrich; Applikation eines wasserabweisenden (hydrophobierenden) Tiefgrunds und eines Wasserabweisenden Farbanstrichs, z.B. als Silikon- oder Siloxanfarbe.
Der Tiefgrund oder der Farbanstrich kann zusätzlich mit einem Algizid ausgerüstet werden.
Bei der Sanierung muss die Verträglichkeit der eingesetzten Produkte mit dem bestehenden Untergrund abgeklärt werden. Dies gilt vor allem beim Einsatz von lösungsmittelhaltigen Produkten und bei der Sanierung von verputzten Außenwärmedämmungen.
Es wäre fatal, wenn der Algenbewuchs beseitigt wäre, statt dessen Risse im Verputz oder Lösungsmittelangriffe auf die Polystyrolplatten einer verputzten Außenwärmedämmung die Folge wären.
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